28. Medienpreis Nordwestschweiz verliehen

An der 28. Verleihung des Medienpreises Nordwestschweiz (ehemals Medienpreis Aargau/Solothurn), der mit der Preissumme von insgesamt CHF 15'000 dotiert ist, gingen Fabienne Huber, SRF (Radio), Simon Häring, Aargauer Zeitung (Print), André Albrecht, Zofinger Tagblatt (Foto) und Rahel Lenz, SRF (TV) als Kategoriensiegerinnen und -sieger hervor. Den Recherchepreis von CHF 5‘000 der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung erhielt der Journalist Peter Hossli.

Der Präsident des Vereins Medienpreis Nordwestschweiz, Thomas Müller, durfte auch an der 28. Preisverleihung eine stattliche Anzahl von rund 150 Gästen aus der Medienwelt, der Politik und der Wirtschaft im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco in Basel begrüssen und freute sich, mitteilen zu dürfen, dass mit der Ausweitung des ehemaligen Medienpreises Aargau/Solothurn um die beiden Basler Kantone zum Medienpreis Nordwestschweiz mit der Basler Zeitung, der bz Basel, der SRG Region Basel, Tele Basel und der Volksstimme Sissach auch bereits neue Trägermitglieder für den Verein gewonnen werden konnten. Symbolisch wurde die Preisverleihung auch erstmals in Basel ausgetragen. Gianna Hablützel-Bürki, Grossratspräsidentin Kanton Basel-Stadt, würdigte die ausgezeichneten journalistischen Tätigkeiten der regionalen und lokalen Medienschaffenden in den vier Kantonen der Nordwestschweiz und freute sich, dass der Medienpreis durch die Ausweitung zum Medienpreis Nordwestschweiz nun eine noch grössere Ausstrahlung erzeugt und in Journalisten- und Wirtschaftskreisen einen hohen Stellenwert geniesst. Moderiert wurde die Preisverleihung wiederum von Tanja Gutmann von Tele M1.

Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Hans Schneeberger und den Fachjuryleitungen Janine Wille (Radio), Catherine Duttweiler (Print), Rüdi Steiner (Online), Linda Pollari (Foto) und Oliver Kuhn (TV) ermittelte aus über 90 eingereichten Beiträgen die jeweiligen Preisträgerinnen und Preisträger.

In der Sparte Radio heisst die Siegerin Fabienne Huber, SRF (im Bild oben), mit ihrem Beitrag „Die Zukunft der Schule“, die im Radio SRF AG/SO ausgestrahlt wurde.

Den Medienpreis in der Kategorie Print gewann Simon Häring, Aargauer Zeitung, mit dem Beitrag „Jetzt müsst ihr die Beine spreizen“, erschienen in der Aargauer Zeitung.

In der Kategorie Foto entschied sich die Fachjury für das stimmungsvolle Foto „Heitere Open Air 2025“ des Fotografen André Albrecht, erschienen im Zofinger Tagblatt.

Die Kategorie TV gewann Rahel Lenz vom SRF mit ihrem Beitrag «Endstation Crack», ausgestrahlt im SRF.

Der Recherche-Preis der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung erhielt der Journalist Peter Hossli, der frühere USA-Korrespondent und heutige Leiter der Ringier-Journalistenschule, für seinen Artikel über „Die Schweizer Wurzeln des Apple-Gründers Steve Jobs“, erschienen im Sonntagsblick.

In der Kategorie Online wurde in diesem Jahr kein Preis vergeben, da keiner der eingereichten Beiträge die Eingabekriterien erfüllte.

Der Medienpreis Nordwestschweiz wird durch die in den vier Kantonen ansässigen Medienunternehmen sowie die Kantone Aargau und Solothurn – die beiden Basler Kantone sind als Träger noch nicht dabei – ausgerichtet. Ziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung der journalistischen Qualität in der lokalen und regionalen Berichterstattung in den vier Kantonen der Nordwestschweiz, die in einer Zeit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung immer mehr an Bedeutung erhält.

Weitere Informationen zum Verein Medienpreis Nordwestschweiz:
Thomas Müller, Präsident Medienpreis Nordwestschweiz, thomas.mueller@dietschi.ch, 079 635 30 39
www.medienpreis-nordwestschweiz.ch