Im direkten Austausch: Warum die SRG für viele unverzichtbar ist
In den vergangenen Wochen waren wir wieder auf den Wochenmärkten in Brugg, Aarau, Zofingen, Olten und Solothurn. Trotz teils garstiger Bedingungen wollten wir es uns nicht nehmen lassen, mit Menschen aus unseren beiden Kantonen über den medialen Service public zu reden, uns anzuhören, welche Meinung sie von der SRG haben und was sie auch im Hinblick auf die SRG-Initiative bewegt. Mit dabei und sowohl Gelegenheit zum Aufwärmen sowie fürs Gespräch: das Coffee-Bike, wo alle, die wollten, ein heisses Getränk spendiert erhielten.
Lagen die Prioritäten von Vielen zu Beginn eines Samstag- oder Freitagmorgens – in den frühen Morgenstunden – noch woanders, nahmen sich vor allem in den Vormittagsstunden viele Passant:innen Zeit für spannende Gespräche, die oft mit Verstärkung von Mitgliedern der Regionalredaktion resp. des Regionaljournals geführt wurden. Die SRG Aargau Solothurn pflegt die Marktpräsenzen zwar seit bald zehn Jahren, erstmals haben wir aber ganz konkrete Fragen an die Hörerschaft, deren Antworten wir auch gesammelt haben:
Für uns von der SRG – aber eigentlich auch darüber hinaus – erfreulich war, wie gross der Stellenwert unabhängiger Medien für die Information einer Bevölkerung ist. Von nahezu allen, mit denen wir im Gespräch waren, wurde der SRG dabei eine grosse Bedeutung attestiert. Gerade aktuelle Entwicklungen in den USA und die rasante, verunsichernde Entwicklung im Bereich von KI-generierten Fake News hätte ihnen dies vor Augen geführt, so hörten wir oft.
Immer wieder wurde der Wunsch nach guter Recherche und Hintergrundinformationen geäussert, meist durchaus auch im Wissen, dass dies viel Geld kostet. Auch für Rückmeldungen zum Programm selbst waren wir vor Ort. Für Menschen, denen Hintergrundmusik in Newsbeiträgen zu viel ist (was wir auch schon festgestellt haben), dass mehr Inhalte in deutscher Sprache statt Mundart sein sollten (für das nicht des Dialekts mächtige Publikum).
Diese Gespräche auf den Wochenmärkten haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, das Gespräch mit der Bevölkerung zu suchen, zu informieren und aufzuklären.