Mit Schweizer Produktionen die kulturelle Vielfalt fördern

Die Serien «Tschugger», «Wilder», «Davos» oder «Unsere kleine Botschaft» und Filme wie «Platzspitzbaby» und «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse», sind den meisten von uns ein Begriff.
Unterhaltung und Kultur sind verbindend für die Schweiz und tragen (wie z.B. bei «Davos 1917») auch zu historischem Verständnis und zum kulturellen Gedächtnis in der Schweiz bei. Solche identitätsstiftenden Produktionen sind regional verankert und oft mehrsprachig – das ist auch wichtig für unsere Demokratie.
Im Jahr investiert die SRG SSR zirka 50 Millionen Franken in die Förderung des hiesigen Filmschaffens. Somit ist die SRG nebst dem Bund die grösste Förderin der Filmbranche.
Auch in der Region Aargau Solothurn profitieren wir von dieser Förderung: Filmfestivals wie die Solothurner Filmtage oder das internationale Festival für Animationsfilm fantoche in Baden wären ohne die SRG SSR nicht möglich.
Die SRG SSR unterstützt einen Teil der Produktionen bei diesen Festivals und auch die Festivals durch Partnerschaften. Das solche Veranstaltungen auch für die Region wertvoll sind leuchtet ein: Von Hotelübernachtungen, indirekter Tourismuswerbung und Restaurantbesuchen – die Städte Solothurn und Baden profitieren davon. Auch Aarau hat in der Vergangenheit durch die Produktion von «Bestatter» profitiert. Durch die Filmförderung der SRG SSR entsteht Wertschöpfung in der Region, von welcher diverse Unternehmungen profitieren. Es profitieren aber auch ganz viele freischaffende Filmschaffende, Maskenbildner:innen, Kostümdesigner:innen und Regiseur:innen, denn die SRG SSR vergibt für Produktionen auch immer viele externe Aufträge.
Die SRG SSR ermöglicht Kultur, welche für alle Menschen zugänglich ist und für unsere Region diverse Veranstaltungshighlights und wirtschaftlichen Nutzen bringt. Mit der Filmförderung der SRG SSR ist das Erzählen von eigenen (Schweizer) Geschichten möglich - mit einer Annahme der Halbierungsinitiative ginge das nicht mehr. Ein Stück Geschichte und Kultur der Schweiz ginge dadurch verloren - für ein so diverses Land wie die Schweiz wäre das äusserst bedauerlich.

Text: Marina della Torre, Co-Präsidentin SRG Aargau Solothurn

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